Paartherapie

In der Paartherapie orientiere mich an einem chassidischen Sprichwort, in dem es heißt: “Das Motto des Lebens ist ‚Geben und Nehmen’. Jeder Mensch muss sowohl Geber als auch Nehmer sein. Wer nicht beides ist, gleicht einem Baum, der keine Früchte trägt.”

Deshalb gilt meine Aufmerksamkeit in der Paartherapie dem Paargeschehen als solchem, damit sich verdeutlichen kann, an welchem Punkt sich die Partnerschaft bezüglich des einen oder anderen Problems befindet.

Wenn auch die Themen sehr vielfältig sein können, so handelt es sich in der Regel um ein Anliegen, bei dem beide Partner miteinander keine eindeutige, gemeinsame Position finden können.

Das Misslingen dieses Austauschprozesses führt schließlich dazu, dass sowohl das Paar wie auch die Partner darunter leiden. Ihre Verbindung zueinander wird geschwächt, und es entsteht das Gefühl, dass sich nichts verändert, dass sie durch die Beschränkung des anderen feststecken und keiner von beiden in der Beziehung noch wachsen kann. Häufig kommt es darüber auch zu Machtkämpfen zwischen den Partner, indem sie sich gegenseitig zu kontrollieren versuchen, abwerten und sogar verletzen.

Wenn dann noch viele Gespräche oder auch das gegenseitige Anschweigen zermürbend auf die Paarebene, die Beziehung einwirken, kann dies ein Anlass sein, einen Therapeuten aufzusuchen.

In der Therapie geht es dann zunächst darum, inwiefern beide Partner sich für den Erhalt der Partnerschaft einsetzen wollen, oder ob hier bereits unterschiedliche Positionen bestehen.
Dieser Prozess führt zumeist schon mitten ins Geschehen und in seinem Verlauf kann sich klären, ob und wenn ja, in welcher Weise die Partnerschaft weitergehen kann.

Meine Aufgabe verstehe ich darin, unparteiisch das Paargespräch zu leiten. Ich möchte Ihnen dabei helfen mit Ihrem Partner wieder über Ihre Wünsche, Gefühle, Ängste, Sorgen, Hoffnung und Liebe ins Gespräch zu kommen und Ihnen dabei helfen ein neues Verständnis für einander aufzubauen.